Das bin ich

Karen beim Hundetrainng

 

Mein Name ist Karen Neumann. Geboren bin ich am 15.01.1993 in Mecklenburg Vorpommern.

Seit ich klein bin, habe ich den Wunsch mit Tieren zu leben und zu arbeiten. Genau genommen haben Hunde mich am meisten fasziniert. Doch ein eigener Hund wurde mir als Kind nicht erlaubt. Der Wunsch hingegen, blieb immer bestehen.

 

Als der Wunsch zu mächtig wurde, suchte ich mir einen Pflegehund. Somit trat Nora, eine junge Schäferhunddame, in mein Leben. Die Besitzer waren schon Rentner und hatten ganz schön mit ihr zu kämpfen. Ich beschäftigte mich viel mit ihr. Wir bauten eine wundervolle Beziehung zueinander auf.

Das Thema Tierpsychologie rückte immer mehr in den Vordergund. Ich entdeckte eine Schule die Tierpsychologen ausbildet. Daher habe ich von September 2012 bis November 2015 Tierpsychologie mit dem Schwerpunkt Hund in dem staatlich zertifizierten Institut „Deutsches Institut für Tierpsychologie & Tiernaturheilkunde“ studiert. Ich besuchte regelmäßig Seminare, die mir immer mehr über das Verhalten von Hunden zeigten. Anschließen machte ich noch 2 Jahre den Hundetrainer, um auch praktisch mein Wissen zu erweitern.

 

Ich habe in einer Spielothek gekellnert, um mein Studium zu finanzieren. Dort lernte ich Nala kennen. Sie begleitete Ihren Besitzer regelmäßig. Sie wirkte sehr zurückhaltend und reagierte mit zunehmender Angst auf fremde Menschen. Aber irgendwie ist bei uns der Funke übergesprungen. Mit anfänglicher Unsicherheit begann sie sich immer mehr zu freuen, wenn sie mich sah. Als mir dann der Besitzer mitteilte, dass er Nala abgeben müsste, war es mir sofort klar – Sie kommt zu mir! Und so kam eins zum anderen –  Nala ist dann bei mir und meinem ehemaligen Lebensgefährten eingezogen. Schon war er da – der erste eigene Hund.

Nala begleitet mich jetzt seit Oktober 2012 und ich lerne immer noch Tag ein und Tag aus. Ob es nun über sie oder mit ihr ist, das ist gar nicht so relevant. Hauptsache ist, dass es nicht langweilig bei uns wird und wir jeden Tag gemeinsam etwas erleben.

 

Im Dezember 2015 ist nun Pepsi in unser Leben getreten und bringt es ganz schön in Schwung. Ich denke, dass sie noch eine große Hilfe für mich und Nala sein wird. Ich möchte sie in der Thearapie für andere Hunde einsetzen, da sie eine sehr gute Sozailisierung erfahren hat und auch jetzt schon das gewisse Selbstbewusstsein besitzt.

Nala und Pepsi

 

Nun möchte ich aber einen Schritt weiter gehen. Ich möchte anderen Menschen zu diesem Glück verhelfen, dass ich täglich mit Nala und Pepsi erlebe. Ich will den Menschen zeigen wie man ohne Gewalt einen Partner für ein ganzes Hundeleben bekommt. Ich betreibe daher eine mobile Hundeschule im Nebenerwerb.

 

Ich habe die, seit August 2014, notwendige unbegrenzte Erlaubnis nach dem §11 des Tierschutzgesetzes Hunde auszubilden und ihre Ausbildung anzuleiten.


Nala

Nala

 

Ihr Name ist Nala und sie ist im April 2012 geboren. Sie ist ein Mischling. Seit sie bei mir ist, hat sie sehr viel gelernt. Vom Charakter her ist sie sehr unsicher, doch trotzdem startet sie mit mir in jedes Abenteuer. Auch wenn ich manchmal ein wenig mehr Überzeugungskraft leisten muss. Die vielen sozialen Kontakte mit Mensch und Hund haben ihr viel Selbstbewusstsein gegeben.  Doch wird sie nie ein Hund werden, mit dem man ohne Anzeichen von Angst in neue Umgebungen gehen kann. Ich hab gelernt Nala zu lesen und stelle mich auf ihre Unsicherheit ein, ohne sie zu bestärken.

 

Man sollte die Schwächen seines Partners erkennen, sich darauf einstellen, ihn unterstützen und ihm Selbstbewusstsein geben. Dann weiß der Hund, dass er sich immer auf seinen Partner verlassen kann.

 

Das ist doch genau die Mensch-Hund-Beziehung, die wir uns wünschen.

 


Pepsi

Pepsi

Pepsi wurde im Oktober 2015 geboren und ist ein Holländischer Schäferhund. Ich hatte das Glück den Wurf von Pepsi von Anfang an mitzuerleben und habe daher auch ihre Geschwister kenngelernt. In dem Wurf hat sie sich ziemlich gut durchgesetzt. War eine der Ersten als Besuch kam und hat sich nicht so leicht beeindrucken lassen. Mit 8 Wochen kam sie dann zu uns. Pepsi hat sich schnell eingelebt. Nach ein paar Tagen wurde auch Nala neugierig. Seitdem sind sie ein Team, auch wenn Nala das nicht immer zugeben mag.

 

Pepsi hat bei ihrer Züchterin eine gute Sozialisierung erfahren und ist daher sehr neugierig. Bei mir hat sie weiterhin viele Dinge kennengelernt. Wir besuchten einen Bahnhof mit einer großen Menschenmenge, sind Fahrstuhl gefahren, durch größere Einkaufsstraßen gegangen, haben eine Welpenstunde besucht und vieles vieles mehr. Sie hat all diese Situationen einfach super gemeistert.

 

Aber auch Pepsi musste einen kleinen Rückschlag erleiden. Mit 6 Monaten wurde sie von einem Hund attackiert, der sich von seinem Besitzer losgerissen hatte. Seitdem ist Pepsi bei Hundebegegnungen an der Leine eher unsicher und bellt daher auch mal. Sobald sie merkt, dass alles okay ist, beruhigt sie sich. Bei Hundebegegnungen ohne Leine ist sie etwas entspannter, muss aber auch hier erstmal schauen, ob eine Gefahr vom anderen Hund ausgeht.

Wir stellen uns natürlich der Herausforderung und trainieren was das Zeug hält. :)